Der Uckermärkische Radrundweg

Auf den Pfaden der alten Uckermärker

Erlebe die Feldberger Seenlandschaft und Uckermärkische Seen, Schorfheide-Chorin und das Untere Odertal

 

Die Tour startet in Angermünde!

 

Vom Bahnhof Angermünde geht es als erstes in Richtung Bad Freienwalde. Entlang des Fahrradweges geht es nach Herzsprung am Parsteiner See. Hier schlängelt sich der Radweg hügelig durch Wald und Feld nach Neukünkendorf. Kurvenreich zieht sich die Strecke durch eine Obstbaumallee nach Gellmersdorf und weiter nach Stolpe/Oder.

Der Aufstieg zum Stolper Turm belohnt mit einem weiten Blick ins Untere Odertal

 

Die im Volksmund „Grützpott“ genannte Ruine aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den mächtigsten Bergfrieden Deutschlands. Nicht weit vom Ort entfernt, verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Gen Süden ins Oderbruch.

Von Stolpe geht es auf dem Deich auf direkter Tour über Stützkow in Richtung Norden nach Criewen. Das Schloss mit seinem Lenné-Park und das Naturparkhaus ist besonders sehenswert.

Über Zützen gelangt man nach Schwedt/Oder. Hier kann das Erlebnisbad AquariUM für Abwechslung sorgen. An den Uckermärkischen Bühnen vorbei geht es nach Gatow. Hier verlässt der Radler auch den Oder-Neiße-Radweg.

Von hier bis Blumberg verläuft die Strecke ebenfalls auf der Kranichradtour. Vor allem im Frühjahr und Herbst gute Möglichkeiten, die sonst eher versteckt lebenden Vögel zu beobachten!

Die Strecke führt den Radler weiter in das Tabakstädtchen Vierraden. Die über 300 Jahre alte Geschichte des Krautes in der Uckermark zeigt ein Museum. Von dort geht es auf Nebenstraßen nach Blumenhagen.

Die nächsten Orte sind Hohenfelde, Kunow und Niederfelde. Dieser Abschnitt auf ruhiger Straße bietet abwechselnd weite Sicht auf flaches Land und hügeliges Panorama. Wenige Kilometer nach dem Ortsausgangsschild geht es nach links über einen gut zu befahrenden Weg zwischen Wald und Feld nach Kummerow.

Auf schmaler Landstraße und nicht allzu stark befahrener Hauptstraße über Jamikow gelangt der Radler nach Schönow. Den Ort dominieren Feldsteinbauten wie die meterlange Mauer, die das Schloss schützend umfasst. Stetig hoch und runter radelnd erreicht man Blumberg.

Weiter geht es durch die Randowniederung über Zichow und Zehnebeck nach Gramzow. Noch heute prägen die Klosterruine und der denkmalgeschützte Marktplatz mit Fachwerkhäusern das Gesicht des ältesten Dorfes der Uckermark.

Technikfans zieht es in das Museum für Klein- und Privatbahnen. Die nächsten Stationen sind Koboltenhof, Heidehof, Blankenburg und schließlich Seehausen am Oberuckersee. Im Frühjahr
kann man hier die Rohrdommel, im Volksmund auch Moorochse genannt, hören.

Ein Fahrgastschiff bringt müde Radfahrer nach Prenzlau. Per Rad geht es über Potzlow, Strehlow, Zollchow und Röpersdorf in die Uckermärkische Kreisstadt Prenzlau.

Auf dem Radweg geht es nun entlang der B 198 in Richtung Neubrandenburg bis zum Abzweig Klinkow. Weiter auf einer wenig befahrenen Landstraße durch den Ort Basedow, über Güstow nach Gollmitz.

Idylle mit Backsteinhäusern und Feldsteinkirchen

An der restaurierten Wassermühle vorbei geht es nach Kröchlendorff zum Schloss – mit Lenné-Park und Schinkelscher Krypta. Übrigens eine beliebte Kulisse für Trauungen.

Weiter führt die Tour auf Wald- und Feldwegen zur Rummelpforter Mühle. Durch den Tiergarten an der Ruine des Zisterzienserklosters mit Mühle vorbei, geht es ca. 28 km nach Boitzenburg.

Schloss, Marstall und St. Marien auf dem Berge laden zum Verweilen ein.

Zum Sündigen lockt eine Schokoladenmanufaktur. Von Boitzenburg nach Warbende ist die Streckenführung identisch mit dem Radweg Spur der Steine. Der Ort wird auf dem Radweg in Richtung Krewitz über den Rastplatz Roter Ochse verlassen.

Kurven durch Wald und Feld bringen den Radfahrer über Weggun und Parmen nach Fürstenwerder. Besonderheiten des Dorfes inmitten von Seen: Stadtmauer und Findlingsgarten mit tollem Seeblick.

Vom Ort führt die Tour auf einer Nebenstraße und dann auf einem Feldweg nach Schulzenhof.
Fast schon bergige Landschaft. Absteigen und in die Runde schauen lohnt sich!

Von dem ehemaligen Gut führt ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster an die Landstraße. Links geht es weiter durch eine Eschenallee Richtung Fiebigershof. Kurz vor dem Ort biegt der Radfahrer nach links auf einen Feldweg ab.

Stark witterungsabhängig zieht sich die Strecke durch hügelige Feld- und Waldlandschaft am Großen Parmensee vorbei nach Warbende. Von dort aus wieder zurück auf die Landstraße orientiert sich der Radler weiter nach Tornowhof und lässt rechter Hand den Wrechen See und den Breiten Luzin hinter sich.

Überdachter Picknickplatz mit Spielmöglichkeiten

Das Dorf hat einen überdachten Picknickplatz mit Spielmöglichkeiten. Jetzt ist Zeit für eine entspannte Rast. Ideal auch wenn Kinder mit dabei sind. Die hügelige Landstraße schlängelt sich durch eine Lindenallee nach Wittenhagen. Sie führt vorbei am „Alten Zollhaus“, in dem bereits Altkanzler Schröder Spargel speiste. Nah am Schmalen Luzin entlang geht es über Feldberg in Richtung Lychen nach Neuhof.

Der Schriftsteller Hans Fallada

Von hier ist es nicht weit nach Carwitz, (ca. 3 km vom Weg entfernt) dem Ort, in dem der Schriftsteller Hans Fallada lebte und arbeitete. Sein Haus kann besichtigt werden.

Die nächste Station nach Neuhof ist Laeven.
Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zu dem sagenhaft aussehenden Buchenwald Heilige Hallen.

Zwischen großen Bäumen hindurch auf festgefahrenem Schotter erreicht man Triepkendorf. In dem Dorf erhebt sich eine Feldsteinkirche mit hölzernem Glockenturm.

Willkommen in der Flößerstadt Lychen

Die Strecke über Hasselförde, Rutenberg und Retzow führt auf schmaler Asphaltstraße und asphaltiertem Radweg an vier Seen vorbei nach Lychen, die anerkannte Flößerstadt ist. Hier kann der Radler auf Boot oder ungewöhnlichere Pedalfahrzeuge wie Hydrobike und Draisine umsteigen.

Ein Flößereimuseum zeigt die Stadt der sieben Seen in der Vergangenheit. In Ufernähe von Zenssee und Platkowsee geht es auf gut zu befahrendem Waldweg und Asphalt nach Alt Placht.

Ein Kirchlein umgeben von 500 Jahre alten Linden

Hier steht das Kirchlein im Grünen aus dem 17. Jahrhundert, ein Schmuckstück, umgeben von 500-jährigen Linden. Vorbei am Glambecksee radelt man nach Gandenitz mit Kirche aus dem 13. Jahrhundert und Wirtshaus aus dem 16. Jahrhundert.

Am Ortsausgang führt ein asphaltierter Radweg durch den Wald über die Landstraße hinweg durchs Feld in die Kurstadt Templin und nah am Zentrum mit historischer Altstadt vorbei.

Einmalig in der Region!

Das Thermalsoleheilbad und die Westernstadt Eldorado Templin.

Auf dem Radweg parallel zum Lübbesee lässt der Radler die Baumschule hinter sich und gelangt über das Walddorf Albrechtsthal nach Ahlimbsmühle. Dort trifft er auf die Landesstraße 100, der er parallel auf dem Radweg bis zum Ortseingang Gollin folgt.

Gleich danach links geht es durch den Wald nach Reiersdorf. Die Oberförsterei, ein Backsteingebäude aus Kaisers Zeiten beherbergt eine nicht alltägliche Waldschule. Durch dunkle Kiefern und lichte Eichen führt der Weg über Radweg und Sommerweg neben Kopfsteinpflaster ins Straßendorf Friedrichswalde.

Im Ort biegt der Radler nach links auf eine schmale Straße, sieht den Krummen See durch die Bäume blitzen und taucht in dichten Fichtenwald ein. Bis an die Straße nach Glambeck und Parlow. Zwischen den beiden Orten kommt er auf die Spur des samt See verschwundenen Dorfes Mellin.

Glambeck ist nicht nur ein Stopp für Naturfreunde.

Geschichte und Kultur satt bietet das Denkmal-Quartett aus Taubenturm, Eiskeller, Gutspark und der ersten Fahrradkirche Brandenburgs.

Von Glambeck bis zur Blumberger Mühle ist die Streckenführung nun mit dem Radfernweg Berlin-Usedom identisch. Über gut zu befahrenden Waldweg geht es nach Wolletz und dicht am Ufer des Wolletzsees über Asphalt zur Blumberger Mühle. Anhalten!

Das Infozentrum „Blumberger Mühle“ in Angermünde

Im Infozentrum zeigt der Naturschutzbund Deutschland auf kleinem Raum die große Vielfalt des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Im Frühjahr und Herbst rasten hier Kraniche und Wildgänse. Fisch- und Seeadler kreisen am Himmel. Der Besucher kann Fischotter und Sumpfschildkröte beim Imbiss beobachten und seinen Nachwuchs beim Spielen auf der „Biberburg“ einmal alleine machen lassen.

Blumberger Mühle

Jetzt führt der Radweg weiter nach Kerkow und kreuzt im Ort die Bundesstraße 198. Vorbei am „Gut Kerkow“ – hier ist der Erwerb regionaler Produkte möglich – auf dem Radweg zurück nach Angermünde.

Ziel: Der sanierte historischen Altstadtkern von Angermünde

Entlang des Mündesees folgt man die 10.000 Jahre alter Findlinge, aus denen Künstler aus aller Welt Steinskulpturen gehauen haben und gelangt zum sanierten Altstadtkern von Angermünde. Vorbei am Franziskaner Kloster, entlamg der alten Stadtmauer erreicht man wieder den Bahnhof.

 

Gesamtlänge & Beschilderung: 260 km, vollständige Beschilderung

Wegebeschaffenheit: Landstraßen, asphaltierte Radwege, Kopfsteinpflasterstraßen mit befestigtem Randstreifen, Feld- und Waldwege, Spurenplatten, südlicher Teil gut ausgebaut

Anbindungen: Radfernweg Berlin-Usedom, Tour Brandenburg, Oder-Neiße-Radweg, Radweg Berlin-Kopenhwagen Kranichradtour, Gutsherrenradtour, Schloß & KirchenTour, Heidenradweg, Museumstour, SeenTour, NaturTour, WindradTour, Spur der Steine, Eiszeitroute Mecklenburgische Seenplatte, Mecklenburgischer Seenradweg

Übernachtungen: Prenzlau, Gollmitz, Kröchlendorff, Wichmannsdorf*, Kuhz*, Boitzenburg, Buchenhain*, Parmen, Fürstenwerder, Hullerbusch*, Carwitz*, Feldberg, Rutenberg, Retzow, Lychen, Wuppgarten, Annenwalde*, Templin, Ahlimbsmühle, Parlow, Wolletz, Kerkow, Angermünde, Herzsprung, Neukünkendorf*, Stolpe/Oder, Felchow*, Criewen, Zützen, Schwedt/Oder, Vierraden, Blumenhagen, Kunow, Schönow, Gramzow, Blankenburg, Seehausen, Potzlow, Strehlow, Zollchow, Röpersdorf

Anreise mit dem Auto:
A11 Abfahrt Gramzow, A20 bis Autobahnkreuz Uckermark B198, B109, B158, B166, B96, B2
Anreise mit Bus & Bahn:
RE 3 Stralsund – Elsterwerder
Bahnhöfe: Angermünde, Seehausen, Prenzlau, Schwedt/Oder
RB 66 Angermünde – Stettin
Bahnhöfe: Angermünde, Schönow
RB12 Templin Stadt – Berlin
Bahnhof: Templin

Regionaler Nahverkehr & Radfahrerinfo der DB Telefon:
(0331) 2356881 oder (01805) 996633 www.bahn.de
Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Telefon:
(030) 25414141 www.vbb-online.de
Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH (UVG) Telefon:
(03984) 859510 www.uvg-online.de

 

Orte und Sehenswertes auf dieser Tour

Fürstenwerder Stadtmauer, Findlingsgarten, Tore und Wiekhäuser, Heimatstuben Warbende Lenné-Park Carwitz (3 km vom Weg entfernt) Hans-Fallada-Haus Feldberg Stadtkirche, in Europa einzigartige handbetriebene Seilfähre, Wasserski, Aussichtsplattform Reiherberg Laeven Abstecher zum sagenhaften Buchenwald „Heilige Hallen“ Lychen Stadt der sieben Seen, Flößerstadt, Flößereimuseum, Reste mittelalterlicher Stadtmauer und –tore, St. Johanneskirche (13.Jh.), Naturparkausstellung, Floß-, Hydrobike- und Kanutouren, Draisinefahrt, Dampfer, Bootsverleih, Kutschfahrten Fürstenberg/Havel (8 km vom Weg entfernt) Barockschloss mit Park (18. Jh), neubyzantinische Stadtkirche aus gelbem Backstein mit 50 m hohem Turm, Fischerhaus, überdachte Brücke (45 m lang), Brandenburgisches Forstmuseum, KZ-Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Himmelpfort (4 km vom Weg entfernt) Zisterzienserklosterruine, Klosterkräutergarten, Burggalerie, Weihnachtspostamt Alt Placht „Kirchlein im Grünen“ (17. Jh.), 500-jährige Linden Annenwalde (4 km vom Weg entfernt) Schauglashütte mit Galerie, Schinkelkirche, Biberaussichtsturm Gandenitz Kirche (13. Jh.), Wirtshaus (16. Jh.), Angerdorf, Damwildgehege Thermalsoleheilbad Templin Historische Altstadt mit barockem Rathaus, Maria-MagdalenenKirche, St. Georgen-Kapelle, Stadtmauer mit 3 Stadttoren und Wiekhäusern, NaturThermeTemplin, Westernstadt „Eldorado-Templin“, Multikulturelles Centrum, Kartbahn, Draisine, Stadtführungen, Ausstellungen, Strandbad, Stadthafen Parlow Kranichspeicher, Aussichtsturm Glambeck Denkmalquartett aus Taubenturm, Eiskeller, Gutspark und Fachwerkkirche (1. Fahrradkirche Brandenburgs) Wolletz Wolletzsee Blumberger Mühle NABU-Informations- und Erlebniszentrum zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin Görlsdorf (2 km vom Weg entfernt) Lenné-Park, Dorfkirche und früheres Parkwächterhaus, Gefängnis mit Ausstellung zur Historie Kerkow Gut Kerkow mit Bauernmarkt Angermünde Historische Altstadt, Marktbrunnen, Franziskaner Klosterkirche, Pulverturm, Sankt Marienkirche, Mündeseepromenade, FindlingsSkulpturen-Galerie, Ehm Welk- und Heimatmuseum, Tierpark Herzsprung Parsteinsee Stolpe/Oder Stolper Turm „Grützpott“ – Ruine eines mächtigen Bergfried (12. Jh.) (Besichtigung April-Oktober) Criewen Schloss mit Lenné-Park und Nationalparkhaus Schwedt/Oder Erlebnisbad AquariUM, Uckermärkische Bühnen, Berlischky-Pavillion, Hugenottenpark (ehemaliger Schlossgarten nach Lenné umgestaltet), Stadtmuseum Vierraden Tabakmuseum, Tabakscheunen, Tabakanbau Schönow Schloss und Gutshof, Feldsteinbauten Zichow barockes Herrenhaus „Schloß Zichow“ mit mittelalterlichem Turm, Mühle Gramzow Klosterruine, denkmalgeschützter Marktplatz mit Fachwerkhäusern, Museum für Klein- und Privatbahnen, Modelleisebahnausstellung, Heimatstube, Badestelle Seehausen Fachwerkkirche, Fahrgastschiff (Fahrten nach Prenzlau) Potzlow Hölzerner Roland, Badestelle Prenzlau Marienkirche,
Dominikanerkloster, Stadtmauer mit Toren, Türmen und Wiekhäusern, Uckerpromenade

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1 Kommentar

  1. PERFEKT

    Auf dieser Tour kann man perfekt die Vielfalt der Uckermark kennenlernen.

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